Marnitz Therapie

Diese Therapie wurde 1950 als eine Kombination aus gezielter Massage, Manualtherapie und Reflexzonentherapie von Dr. Marnitz entwickelt. Im Gegensatz zu den damals vorherrschenden symptomorientierten Weichteiltechniken versuchte Marnitz die neurophysiologischen Wirkungsketten in der manuellen Therapie zu nutzen, um sie in ein ganzheitliches befundorientiertes Therapiekonzept zu integrieren. Die Therapie findet nicht nur am Ort der aktuellen Störung statt, sondern auch im zugehörigen Körperabschnitt und korrespondierenden Zonen, sog. Schlüsselzonen. Die Behandlung erfolgt nach dem Befund, der z.T. während der Behandlung erstellt wird.

Die Marnitztherapie eignet sich:

  • für akute und chronische Krankheitsbilder
  • orthopädische Krankheitsbilder
  • z.T. für neurologische Krankheitsbilder
  • bei Ödemen, Hypertonie, kardiovaskuläre Krankheitsbilder
  • über neurovegetative Verbindungen werden auch die Organ erreicht

Den wissenschaftlichen Nachweis über die Wirkungsweise der Therapie erbrachte 1999 Prof. Dr. med. G.T. Werner und PD. Dr. med. R. Brenke. Es wurde v.a. die reflektorische Wirkung in korrespondieren Zonen festgellt. Letztlich macht dies die Marnitz Therapie besonders geeinget für Patienten, bei denen aufgrund von Schmerzen eine Lokalbehandlung unmöglich ist oder gar kontraindiziert.

Gerne beraten wir sie persönlich und vor Ort.